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1. Einleitung
Der allgemeine Entwurf von digitalen integrierten Schaltungen hat sich im Lauf der Zeit wesentlich
verändert. Wie in Abbildung 1 ersichtlich, wurden immer andere Verfahren notwendig, um der
Komplexität und der gestiegenen Gatteranzahl Herr zu werden, und somit eine kürzere
Entwicklungszeit zu erreichen. Konnte man früher noch komplette Schaltkreise in der
Transistorebene entwerfen, so ist das heute wegen der gestiegenen Komplexität der Schaltungen
nicht mehr möglich. Durch die gestiegene Anzahl von Gattern stieg auch die Wahrscheinlichkeit von
Fehlern im Entwurf. Analog hierzu sank die Effizienz bei einem manuellen Entwurf. Bei einer
geringen Anzahl von Gattern konnte man sich auch noch den Aufbau eines Prototypen zu
Testzwecken, erlauben, was bei neueren Bauelementen zu teuer und unwirtschaftlich wäre.
Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde der Entwurfsprozess durch automatisierte Werkzeuge (EDA =
Electronic Design Automation) unterstützt. Diese Werkzeuge lassen es zu, dass der Entwurfsprozess
in verschiedene abstrakte Ebenen aufgeteilt wird, was für deutlich mehr Übersichtlichkeit sorgt.
Neben diesem äusserst nützlichen Feature, können die Werkzeuge auch einen Entwurf simulieren,
d.h. der Bau eines teuren Prototypen entfällt. Durch die Simulation der Schaltung können somit
Fehler frühzeitig erkannt werden, was zu einer Kostenersparnis führt.
Die Schritte des Entwurfs lassen sich wie folgt aufteilen:
Entwurfserfassung
Entwurfsablauf
Entwurfskontrolle
Abbildung 1:Bestandteile des Entwurfsprozesses digitaler integrierter Schaltungen [1]
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