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2. Anforderungen an den Entwurf
Ein Entwurf einer FPGA-Schaltung stellt im wesentlichen folgende Anforderungen:
Es ist eine möglichst kurze Entwicklungszeit nötig, um die Produkte möglichst schnell auf den
Markt zu bringen (engl: Time to Market).
Es ist eine Einarbeitung in neue Bausteine nötig, um diese auch effizient ausnützen zu können.
Ggf. sollte ein Entwurf unabhängig von der Zielarchitektur sein, falls man ihn auf verschiedenen
FPGA's einsetzten will.
Eine Selbstverständlichkeit sollte auch die Fehlerfreiheit des Produktes sein, sowie die einfache
Testbarkeit um Fehler zuverlässig zu entdecken.
Eine vollständige und aktuelle Dokumentation erleichtert den Überblick über das Projekt.
Um die aufgeführten Kriterien zu erfüllen, sollte der Schaltungsentwurf hierarchisch strukturiert
werden. Die Beschreibung der Funktion des Entwurfs, sollte nach Möglichkeit auf einer ziemlich
hohen Abstraktionsebene stattfinden. Hierbei lohnt sich der Einsatz von EDA-Werkzeugen, was
auch schon zu einer wahrscheinlichen Verminderung möglicher Fehler beiträgt. Desweiteren sollte
man auf die einfache Testbarkeit des Entwurfs achten, was eine spätere Simulation und Verifikation
vereinfacht. Genauso wichtig ist die Beachtung einiger grundlegender Entwurfsregeln: synchrones
Design, keine Torschaltungen bei Taktsignalen, usw.
3. Abstraktionsebenen eines Entwurfes
Abbildung 2 zeigt hierbei die typische Aufteilung in die verschiedenen (Abstraktions-) domänen und
ebenen.
Abbildung 2: Entwurfsdomänen und Abstraktionsebenen im Y-Diagramm [2]
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