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System-Synthese: Sie dient im Allgemeinen zur Partitionierung eines Systems. D.h. sie zerlegt das
System in einzelne Teilsysteme , und definiert die Aufgaben der einzelnen Teilsysteme.
Algorithmische Synthese: Sie dient zur Auswahl der Art und der Anzahl der verwendetetn
Komponenten. Ausserdem ordnet sie die durchzuführenden Operationen in einen Zeitplan ein,
genauso wie die Zuweisung der einzelnen Operationen auf die verfügbaren Bauteile. Sie erzeugt
einen eine Darstellung auf der RT-Ebene mit einem Datenpfad und einem Kontrollpfad. Wobei
der Datenpfad alle Elemente zur Speicherung, Manipulation und Weiterleitung von Daten enthällt.
Der Kontrollpfad hingegen erzeugt die Signale, die zur Steuerung des Datenpfads erforderlich
sind.
Register-Transfer-Synthese: Hierbei werden die oben gewonnenen Daten- und Kontrollpfade in
boolesche Funktionen, FlipFlops, Register und Verbindungsleitungen umgesetzt. Ebenso findet
hier die Codierung von Zuständen und die Ansteuerung der verschiedenen FlipFlops statt.
Logik-Synthese: Hierbei werden die in der RT-Synthese gewonnen Ergebnisse auf logische
Grundgatter abgebildet.
(Schaltungssynthese: Diese Art der Synthese erübrigt sich bei einem FPGA da sie eigentlich die
Technologieabbildung durchführt. Dies ist aber beim FPGA nicht erforderlich/ möglich, da die
Zielarchitektur ja schon früher ausgewählt wurde.)
Der Entwurf der Schaltungen wird nach dem Prinzip Teile und Herrsche (divide und conquer)
durchgeführt, wobei die Schaltung in einzelne Module zerlegt wird. Hierbei wird nach dem Top-
Down-Prinzip vorgegangen, d.h. man arbeitet sich von der obersten Abstraktionsebene nach unten
durch.
Es gibt verschiedene Arten von Entwurfsabläufen, wobei sie sich nur in der Systembeschreibung
unterscheiden. Da wäre z.B. der Entwurf mittels Schaltplaneingabe. Hierbei wird der Schaltplan mit
einem grafischen Editor erstellt. Daraus wird dann eine Netzliste generiert, welche den Aufbau des
Schaltplans in Textform beschreibt. Neben der direkten Eingabe des Schaltplanes, besteht auch noch
Abbildung 3: Übergänge im Y-Diagramm [2]
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