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Entwurfsmethodik bei FPGAs.

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5. Simulation und Verifikation Mit   einer   Simulation   wird   versucht,   in  einem  Entwurf   Entwurfsfehler  festzustellen.  Neben  der VHDL-Simulation gibt es noch die sog. Pre-Layout-Simulation und die Post-Layout-Simulation. Bei der Pre-Layout-Simulation, wird die Funktion der Schaltung ohne fertiges Layout getestet. d.h. nur die Funktion, ohne gegebene Signallaufzeiten. Bei der Post-Layout-Simulation, liegt ja schon die Netzliste   mit   der   Anordnung   der   verschiedenen  Komponenten   vor.   Somit   kann   die   komplette Schaltung auch bzgl. der verschiedenen Signallaufzeiten getestet werden. Beides geschieht mit einer einfachen   Methode,   und   zwar   durch   die   Eingabe   von   Testvektoren   (=   Stimuli),   werden   die verschiedenen     Ausgaben,     mittels Funktionaler     Verifikation,     auf     den     verschiedenen Abstraktionsebenen überprüft. So können in einer Schaltung Fehler nachgewiesen werden. Bei der  Simulation  einer Schaltung mit einem VHDL Simulator   kann  eine  sogenannte   Testbench  (engl.  für Prüfstand) erzeugt  werden.  Dabei  simuliert diese eine reale Umgebung für den zu testenden Entwurf (DUT = Device   under   Test).   Diese   überprüft   dann,   mit   dem Stimuli als Eingang, die Ausgabe, wie in Abbildung 5 ersichtlich.  Bei  einem  auftretenden  Fehler,   wird  dann eine Fehlermeldung ausgegeben oder die Simulation abgebrochen. Eine Simulation garantiert aber keine hundertprozentige Fehlerfreiheit, da das System nicht auf alle möglichen   Eventualitäten   getestet   werden   kann.   Da   die   Funktionale   Verifikation   immer   mehr Rechenzeit in Anspruch nimmt (die Anzahl der benötigten Stimuli steigt expotentiell mit der Anzahl der Gatter), wird auch noch die Formale Verifikation verwendet. Bei der Formalen Verifikation wird schon beim Entwurf die Schaltung auf Fehler kontrolliert. Sie kann als eine automatische Durchführung mathematischer Beweise angesehen werden. Das Resultat entspricht   der   funktionallen   Simulation   bei   Eingabe   aller   Testvektoren.   Mittels   der   formalen Verifikation kann man die Anzahl der benötigten Testvektoren bei der funktionalen Verifikation potenziell signifikant verringern. Wie  wichtig  eine  frühe  Fehlererkennung   und   -beseitigung   ist,   verdeutlicht   das   in  Abbildung  6 dargestellte Diagramm,     die     so genannte Zehnerregel. Deshalb entfallen auch mindestens  60  %   des Aufwandes     bei    der Entwurfsentwicklung auf   Verifikation   und Fehlersuche (Debugging). Abbildung 5: Simulation einer Testbench [2] Abbildung 6: Zehner Regel: Kosten der Fehlerbeseitigung [2]
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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